Stiftung Wasser Satzung

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz

Die in Gründung befindliche Stiftung soll den Namen „STIFTUNG-WASSER" tragen. Sie hat ihren Sitz in Berlin.

§ 2 Stiftungszweck

Die Stiftung soll folgende Zwecke verfolgen:

(1) Erhalt, Schutz, Entwicklung von Wasserkreisläufen in Deutschland sowie angrenzende Länder mit den damit verbundenen Biotopen zur Versorgung von kommende Generationen mit Trinkwasser, wassernahen Erholungsgebieten, ...

(2) Unterstützung, Erhalt und Fortführung von Aktivitäten, Vorhaben und Projekten im Sinne der Stiftungssatzung,

(3) Forschung und Entwicklung von dezentralen Lösungen zum Schutz, Erhalt und Entwicklung des Trink-, Grund- und Oberflächen bzw. Niederschlagswassers sowie deren ungehinderten Zugang,

(4) angemessene finanzielle Beiträge für Veröffentlichungen, Informations- und Bildungsangebote im Sinne (1), (2) und (3)

(5) projektbezogene Unterstützung von Institutionen, Vereinen und Einzelpersonen

Die mehrjährige Begünstigung von Dritten (Institutionen, Projekte, Personen, etc.) darf 50% der jährlichen Erträge aus Stiftungsvermögen, Einnahmen aus Bewirtschaftung, Verkauf, Spenden und Sonstigen Zuwendungen nicht überschreiten. Mindestens 25% der Erträge sind für den Aufbau und Entwicklung von stiftungseigenen Grundstücken und Projekte zu verwenden.

Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch

(1) Förderung und Unterstützung von Aufklärung, Schulungen, Entwicklungen von Modellprojekten, Aufbau und Unterstüzung von Informationszentren, ...

(2) Schutz, Erhalt und Entwicklung von Wald-, Wasser-, Luft- und Bodenlandschaften zum Schutz, Erhalt und Entwicklung von Wasserressourcen ...

(3) Treuhänderische Bewirtschaftung, Verwaltung, Kauf von Grundstücken und Immobilien im Sinne der Stiftungssatzung

(3) Material- u. Barzuwendungen an die begünstigten Institutionen, Projekte, Personen, etc. . Ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung besteht – auch nach wiederholter Gewährung von Leistungen – nicht.

§ 3 Stiftungsvermögen, Verwendung der Stiftungsmittel

(1) Ein durch den Verein „STIFTUNG-WASSER e.V." und „FÖRDERVEREIN STIFTUNG-WASSER e.V." zu entwickelndes Gründungsvermögen von mindestens 50.000,00 Euro für die Wasserstiftung "STIFTUNG WASSER".

(2) Zustiftungen sind zulässig. Sie wachsen dem Stiftungsvermögen zu, wenn sie dazu bestimmt sind.

(3) Nachlassbetreuung und Nachlassverwertung

(4) Das Stiftungsvermögen ist im Interesse eines langfristigen Bestandes der Stiftung in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten.

(5) Die Erträge aus den Vermögenswerten nach Abs. 1 bis 3 sowie Spenden abzüglich der notwendigen Entwicklungs-, Unterhaltungs- und Verwaltungskosten sind zur Erfüllung des satzungsgemäßen Stiftungszwecks zu verwenden.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr der Stiftung ist das Kalenderjahr.

§ 5 Stiftungsorgane

(1) Organe der Stiftung sind der Vorstand, Aufsichtsrat und Stiftungsbeirat.

(2) Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern und ist für die Dauer des Bestehens der „STIFTUNG-WASSER e.V." und „FÖRDERVEREIN STIFTUNG WASSER e.V." durch eine Mitgliedschaft eines Aufsichtsratsmitgliedes, vertreten durch den Vorstand der „STIFTUNG-WASSER e.V." und des „FÖRDERVEREINS STIFTUNG WASSER e.V." zu besetzen.

(3) Der Aufsichtsrat und Stiftungsbeirat haben Anspruch auf Ersatz der nachgewiesenen angemessenen Auslagen.

§ 6 Stiftungsvorstand

(1) Der Vorstand besteht mindestens zwei Mitgliedern und dessen/deren Stellvertreter

(2) Der Vorstand wird durch den Aufsichtsrat bestellt. Ein Mitglied des Aufsichtsrates oder Stiftungsbeirat kann nicht zugleich Mitglied des Vorstandes sein.

(3) Der Stiftungsbeirat kann eine Bestellung zum Vorstandsmitglied widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein solcher Grund ist namentlich grobe Pflichtverletzung und Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.

(4) Die Mitglieder des Vorstandes werden auf fünf Jahre bestellt. Wiederbestellung ist zulässig.

(5) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

(6) Der Vorstand ist nur beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstands-mitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Schriftliche Beschlussfassungen sind mit Zustimmung aller Vorstandsmitglieder zulässig.

§ 7 Aufsichtsrat

(1) Der Aufsichtsrat der Wasserstiftung "STIFTUNG WASSER" hat mindestens drei und höchstens sieben Mitglieder. Die Gründungsmitglieder STIFTUNG-WASSER e.V. und FÖRDERVEREIN STIFTUNG WASSER gehören ihm für die Dauer des Bestehens an. Die weiteren Mitglieder werden beim ersten Mal für die Dauer von drei Jahren vom Verein STIFTUNG-WASSER e.V. bestimmt. Danach werden sie von dem Stiftungsbeirat für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Mitgliedschaft der gewählten Mitglieder endet mit Erreichen des siebzigsten Lebensjahres. Nachfolger werden für eine volle Amtszeit gewählt.

(2) Der Aufsichtsrat gibt sich eine Geschäfts- und Wahlordnung. Er wählt aus seiner Mitte eine / einen Vorsitzenden und eine/einen stellvertretenden Vorsitzenden.

(3) Der Aufsichtsrat soll mindestens zweimal jährlich zusammentreten. Die Einberufung seiner Sitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Aufsichtsrat ist nur beschlussfähig, wenn mehr als ¾ der gemäß Geschäfts- und Wahlordnung bestimmten Mitglieder anwesend ist. Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

(4) Alle Mitglieder des Aufsichtsrates sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der nachgewiesenen, ihnen entstandenen notwendigen Aufwendungen.

§ 8 Stiftungsbeirat

(1) Der Stiftungsbeirat der Wasserstiftung "STIFTUNG WASSER"  besteht mindestens drei und höchstens sieben Mitgliedern. Die Mitglieder werden beim ersten Mal für die Dauer von drei Jahren vom Verein STIFTUNG-WASSER e.V. bestimmt. Danach werden sie von den Mitgliedern des Vereins STIFTUNG-WASSER e.V und dem FÖRDERVEREIN STIFTUNG WASSER e.V. gewählt. Die Mitgliedschaft der gewählten Mitglieder endet mit Erreichen des siebzigsten Lebensjahres. Nachfolger werden für eine volle Amtszeit gewählt.

(2) Der Stiftungsbeirat gibt sich eine Geschäfts- und Wahlordnung. Er wählt aus seiner Mitte eine / einen Vorsitzenden und eine/einen stellvertretenden Vorsitzenden.

(3) Der Stiftungsbeirat soll mindestens jährlich zusammentreten. Die Einberufung seiner Sitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Stiftungsbeirat ist nur beschlussfähig, wenn mehr als ¾ der gemäß Geschäfts- und Wahlordnung bestimmten Mitglieder anwesend ist. Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

(4) Alle Mitglieder des Stiftungsbeirates sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der nachgewiesenen, ihnen entstandenen notwendigen Aufwendungen. Der Stiftungsbeirat kann für die Abgeltung der Aufwendungen des Aufsichtsrates eine angemessene Pauschale bestimmen.

 

§ 9 Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters.

(2) Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung, soweit es sich nicht um durch diese Satzung zugewiesene Aufgaben des Aufsichtsrates handelt. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört insbesondere

(1) Die Verwaltung des Stiftungsvermögens,

(2) Die Vorbereitung und Durchführung der Beschlüsse des Aufsichtsrates über die Vergabe der Stiftungsmittel,

(3) Berichterstattung und Rechnungslegung über die Tätigkeit der Stiftung,

(4) Vergabe von Aufträgen, Einstellung von Mitarbeitern oder Einschaltung externer Berater, sofern eine besondere Aufgabenstellung oder die Größe der Stiftung dies erfordert.

(3) Gründungen, Übernahmen und Verwaltung von weiteren Stiftungen, Institutionen, Betrieben im Sinne des Stiftungszwecks aus Mitteln der STIFTUNG-WASSER sind zulässig.

(4) Erwerb und eine Bewirtschaftung von Grundstücken im Sinne des Stiftungszwecks

(5) Beschlüsse nach (3) und (4) müssen vom Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und Stiftungsbeirats mit einer einfachen Mehrheit gefasst werden.

 

§ 10 Aufgaben des Aufsichtsrates

(1) Der Aufsichtsrat hat insbesondere folgende Aufgaben:

1. Koordination der Interessen der STIFTUNG-WASSER mit dem in der Stiftungsurkunde niedergelegten Stiftungssatzung,

2. Beschlussfassung über die Vergabe von Zuwendungen an Dritte (Stiftungen, Institutionen, Initiativen, Personen, etc.)

3. Genehmigung des vom Vorstand zu erstellenden jährlichen Wirtschaftsplanes,

4. Feststellung der Jahresrechnung,

5. Entlastung des Vorstandes.

§ 11 Aufgaben des Stiftungsbeirates

(1) Der Stiftungsbeirat hat insbesondere folgende Aufgaben:

1. Empfehlungen im Interesse der STIFTUNG-WASSER mit dem in der Stiftungsurkunde niedergelegten Stiftungssatzung,

2. Empfehlungen über die Vergabe von Zuwendungen an Dritte (Stiftungen, Institutionen, Initiativen, Personen, etc.),

3. Empfehlungen für die Besetzung von Vorstand,

4. Entlastung des Aufsichtsrats.

 

§ 12 Satzungsänderung, Auflösung

(1) Eine Änderung des Stiftungszwecks oder eine Auflösung der Stiftung sind nicht zulässig.

(2) Bei Auflösung der Stiftung fällt das Stiftungsvermögen an beteiligte Stiftungen bzw. an dauerhaft geförderten Projekten, der es für Zwecke nach § 2 oder unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 13 Stiftungsaufsicht

(1) Die Stiftung untersteht der Aufsicht von der Treuhandstiftung ...

(2) Änderungen der Zusammensetzung der Stiftungsorgane, Satzungsänderungen und andere wesentliche Belange sind der Stiftungsaufsicht unverzüglich mitzuteilen.

§ 14 Inkrafttreten

Die Stiftung tritt am Tage der Vertragsanerkennung der Treuhandstiftung in Kraft